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Samstag, 24. November 2012

Mindestlohn / Entsendegesetz in der Weiterbilung

In der Weiterbildung gilt seit August der Mindestlohn, wenn es um Massnahmen nach SGB II und SGB III geht. Dieser Mindestlohn wird bisher nicht oder rudimentär umgesetzt.

"Was droht den Betrieben, die den Mindestlohn nicht 

zahlen?

Im Arbeitnehmer-Entsendegesetz sind Bußgeldvorschriften aufgezählt, die bei Verstößen gegen Vorschriften des AEntG greifen. Verstöße begeht beispielsweise, wer
  • den Mindestlohn nicht gewährt,
  • Aufzeichnungen über Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit des Arbeitnehmers nicht, nicht richtig oder nicht vollständig erstellt oder nicht oder nicht für mindestens zwei Jahre aufbewahrt,
  • prüfungsfähige Unterlagen nicht in Deutschland für längstens zwei Jahre in deutscher Sprache, auf Verlangen der Prüfbehörde auch am Ort der Beschäftigung, bei Bauleistungen auf der Baustelle, bereithält,
  • das Betreten eines Grundstücks oder Geschäftsraums nicht duldet,
  • eine Prüfung nicht duldet oder bei einer Prüfung nicht mitwirkt.
Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu fünfhunderttausend Euro geahndet werden."

Wo kann ich Verstösse melden? Hier_

Samstag, 7. Juli 2012

Weg frei für Mindestlohn in der Weiterbildung

Das Bundeskabinett hat einem Verordnungsentwurf von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zugestimmt, der einen allgemeinverbindlichen Mindestlohn für pädagogisches Personal in der Weiterbildungsbranche vorsieht. „Das ist eine gute Nachricht für die rund 26.000 Beschäftigten“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Petra Gerstenkorn. „Damit ist der Weg frei, um flächendeckend tarifliche Mindeststandards zu etablieren und das Lohndumping in der Aus- und Weiterbildungsbranche zu stoppen.“

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Siehe auch "Handzettel zum Mindestlohn" - Link auf der verdi-Seite rechts oben.

Quelle: verdi.de

Dienstag, 22. Mai 2012

Kultur macht Schule

Das Fachportal http://www.kultur-macht-schule.de/ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) wird durch ein neues Angebot bereichert: Eine Expertendatenbank präsentiert Fachkräfte, die sich unter verschiedenen Aspekten und Perspektiven mit dem Themenfeld „Kultur macht Schule“ auseinandersetzen und macht deren Expertise deutschlandweit sichtbar und zugänglich. Nutzer/-innen des Fachportals haben so Gelegenheit, für ihre Veranstaltungen und Maßnahmen passende Expert/-innen zu suchen, die beispielsweise Referate halten, Werkstätten leiten oder Moderationsaufgaben übernehmen.

Quelle: jugendhilfeportal.de

Freitag, 20. April 2012

Mehr deutsche Lehrer nach Zürich - Heilpädagogen in der Schweiz gesucht

Lehrermangel: Was die anderen Kantone von Zürich lernen können


Und was Deutschland lernen könnte > schlichte Bezahlung treibt Lehrer nach Süden

...Besonders gesucht sind Heilpädagoginnen und Heilpädagogen. Inklusive Sonderschulen betreffen 116 oder rund ein Drittel aller offenen Stellen den sogenannten IF-Bereich (Integrierte Förderung). Zum Vergleich: Gleichzeitig werden 107 Klassenlehrer gesucht...

...Der Lehrermangel der letzten Jahre und wohl auch die Personenfreizügigkeit bewirkte einen starken Anstieg der Anzahl Lehrpersonen mit ausländischem, meist deutschem Diplom. So unterrichteten bis vor einiger Zeit rund 100 deutsche Lehrerinnen und Lehrer im Kanton Zürich. Nun sind es 250, was aber im Vergleich zu Kantonen wie dem Aargau immer noch ein sehr kleiner Anteil ist. Mühlemann betont, dass alle unterrichtenden Lehrpersonen mit ausländischem Diplom ein Verfahren durchlaufen haben, an dessen Ende die Anerkennung der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) stand.


Quelle: tagesanzeiger.ch

Freitag, 2. März 2012

Ideen für die Bildungsrepublik gesucht!

Bereits zum zweiten Mal ruft die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ in diesem Jahr den Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ aus.

Mehr Informationen unter www.bildungsideen.de

Quelle: jugendhilfeportal.de

Mittwoch, 22. Februar 2012

Berlin: GEW - Lehrer dürfen streiken

Angestellte Berliner Lehrer dürfen nach einem von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten streiken.

Der Senat hatte dagegen einen Arbeitskampf vom April vergangenen Jahres für unzulässig erklärt.

Die GEW fordert die Bildungsverwaltung auf, Abmahnungen gegen angestellte Lehrer zurückzunehmen, die sich an einem Warnstreik beteiligt hatten. Sollte es zu Prozessen kommen, will die Gewerkschaft die betroffenen Lehrer unterstützen.

Die GEW hatte am 5. April vergangenen Jahres Lehrer zu einem Warnstreik innerhalb der Unterrichtszeit aufgerufen, um ihre Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen zu unterstreichen. Rund 6000 Lehrer nahmen daran teil.

Quelle: rbb-online.de

Berlin: Lehrermangel - Der Senat muss sich etwas einfallen lassen

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Schulen sind schon jetzt darauf angewiesen, Lehrer mit schlechten Noten oder sogar mit den falschen Fächern zu nehmen, um irgendwie die Pflichtstunden abzudecken. Und das betrifft ausgerechnet die Schulen in sozialen Brennpunkten, die besonders auf Spitzenkräfte angewiesen sind.


Diese Entwicklung wird nicht zum Stillstand kommen, denn der Lehrermangel in allen Bundesländern wächst und mit ihm die verlockenden Angebote an junge flexible Lehrer aus Berlin. Sie werden also gehen – im großen Stil – und im besten Fall einige Jahre später zurückkommen – als Beamte. Offenkundig muss sich der Senat etwas einfallen lassen. Er muss ein Paket schnüren, das es den angestellten Lehrern leichter macht, in Berlin zu bleiben.


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Der kontinentale Kampf um jeden Lehrer ist entbrannt!


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Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit: Berufseinstiegsbegleitung in Gefahr!

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Die von der Bundesregierung angekündigte flächendeckende Einführung der Berufseinstiegsbegleitung ist derzeit in weite Ferne gerückt. Nach Informationen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit kann die bestehende Unterstützung für Jugendliche am Übergang von der Schule in den Beruf in den meisten Ländern aktuell nicht weitergeführt werden! Die Verlässlichkeit diser Unterstützung ist damit in Frage gestellt: Funktionierende, über Jahre mühsam aufgebaute Netzwerke mit Schulen, Eltern, Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit und Betrieben wären damit hinfällig, qualifiziertes Personal müsste wieder entlassen werden. Schüler/-innen der kommenden Vorabgangsklassen können zum neuen Schuljahr im Sommer nicht damit rechnen, im Bedarfsfall von einem/r Berufseinstiegsbegleiter/-in betreut zu werden.

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Mittwoch, 18. Januar 2012

Humboldt-Kinder-Uni (HU Berlin)


Drei neue Vorlesungen im Frühjahr 2012

Die Humboldt Kinder-Uni nimmt im März 2012 wieder Fahrt auf mit drei Vorlesungen zu spannenden Themen aus der wunderbaren Welt der Wissenschaft.
Die Termine finden jeweils wöchentlich am 1., am 8. und am 15. März um 17:00 Uhr im Kinosaal der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Alle Vorlesungen werden für gehörlose Kinder in Gebärdensprache gedolmetscht. zu den Vorlesungen

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Sonntag, 8. Januar 2012

Schwarzbuch Weiterbildung

Immer unerträglicher wird die Kluft zwischen den Politikerreden über den Wert des lebenslangen Lernens und dem Zustand, dass Beschäftigte in der öffentlich geförderten Weiterbildung als billige Tagelöhner arbeiten. Verbitterung und Wut über die prekären Arbeitsbedingungen in der Weiterbildung haben sich bei den Betroffenen aufgestaut. Mit dem "Schwarzbuch – Beschäftigung in der Weiterbildung" wendet sich die GEW gegen die unzumutbaren Arbeitsbedingungen im Weiterbildungssektor und die Ausweitung prekärer Arbeit in diesem Bildungsbereich.

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Download Broschüre Schwarzbuch Weiterbildung

quelle: GEW

Freitag, 6. Januar 2012

Schule sollte keine Last sein


DIE ZEIT: Herr Avci, Sie arbeiten als Straßensozialarbeiter in Berlin jeden Tag mit jenen Kindern und Jugendlichen, die wir in Deutschland gemeinhin als »Bildungsverlierer« bezeichnen. Wie würden Sie diese Jugendlichen beschreiben?
Taner Avci: Die meisten von ihnen sehen sich mit Sicherheit nicht auf der Gewinnerseite des Lebens. Aber die Kinder und Jugendlichen hier in Reinickendorf haben unterschiedliche soziale Hintergründe. Viele von ihnen stammen aus Migranten- oder Hartz-IV-Familien. Manche haben sich durchgeboxt bis zur gymnasialen Oberstufe und rutschen dann doch wieder ab, andere werden spielsüchtig, kriminell. Was sie aber alle miteinander verbindet, ist die Hoffnung, einmal anders zu leben als ihre Eltern.

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quelle: zeit.de

honorarkräfte in den ganztagsschulen in niedersachsen: kultusminister versucht rechtssichere situation herzustellen


der ganztagsschulbetrieb wird - nicht nur in niedersachsen - durch honorarverträge sichergestellt.

dieses geschieht am rande der illegalität - siehe weitere einträge hier im blog.

der trick: es wird klar und strikt getrennt zwischen schulbetrieb hier, und ganztagsbetreuung dort. der eine betrieb hat mit dem anderen nichts zu tun. die kinder durchlaufen am schultag also zwei betriebe an einem ort.

das kann organisatorisch und pädagogisch nicht sinnvoll sein.

lehrervertreter und gew reagieren entsprechend.

aber: die landesbehörde bekommt 40 neue mitarbeiter. dafür reicht das geld - aha.

thomas w. braun
blogonaut dieser blogosphäre

mehr: sendung "hallo niedersachen" vom 05.12.12 18 h / s. mediathek

noch mehr aus dem hause GEW...

Samstag, 19. November 2011

Sozialversicherungsbetrug? Streit um rechtswidrige Honorarverträge in Niedersachsen

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Sein Name stand im Dienstplan, er hatte einen Schreibtisch in der Schule, durfte nur während der Ferien Urlaub nehmen und bekam Aufgaben wie Pausenaufsicht und Betreuung zugeteilt: Markus H. fühlte sich als fester Mitarbeiter der Goetheschule Hannover. Zunächst war der studierte Informatiker als Ein-Euro-Kraft im Gymnasium mit Ganztagsbetrieb tätig gewesen und hatte danach einen Honorarvertrag erhalten. Als dieser auslief, klagte H. auf Anstellung. Das Arbeitsgericht gab ihm Recht: Der damals 31-Jährige sei „in schulische Abläufe und Organisation eingegliedert“, damit bestehe ein Arbeitsverhältnis, heißt es im Urteil vom November 2010, das eine Welle von Nachfolgeklagen auslöste. Beendet ist der Streit um Honorarkräfte an Ganztagsschulen jedoch noch lange nicht. Die Justiz ermittelt, ob und in welchem Umfang durch Scheinselbstständigkeit von Honorarkräften an Ganztagsschulen Sozialabgaben hinterzogen wurden. Die Staatsanwaltschaft geht landesweit von 10 000 Fällen bzw. Personen aus, die zum Teil mehrere Verträge hatten. Die Zahl läge noch höher, wenn nicht ältere Fälle inzwischen verjährt wären. Den verantwortlichen Arbeitgebern drohen Nachzahlungen an die Sozial- und Rentenversicherung. Damit wackelt das Konzept der schwarz-gelben Regierung in Niedersachsen, Ganztagsangebote mit der Arbeit von Honorarkräften auszubauen.


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Freitag, 18. November 2011

Schweiz sucht Quereinsteiger für den Schuldienst - Infoveranstaltungen im November und Dezember

Wir rechnen in den kommenden Jahren nach wie vor mit einem massiven Mangel an Lehrpersonen. Um diesen möglichst klein zu halten, führen die Pädagogische Hochschule Zürich und das Institut Unterstrass an der PH Zürich seit 2011 Quereinstieg-Studiengänge (Quest) durch. Über 200 Studierende haben ein Studium begonnen; 42 davon sind bereits in der berufsintegrierten Phase und unterrichten in einer Klasse.

Auch für das kommende Jahr sind wieder Quereinstieg-Studiengänge (Quest) für die Stufen Kindergarten, Kindergarten-Unterstufe, Primarstufe und für die Sekundarstufe I geplant.
Diese Studiengänge werden per Herbstsemester 2012 starten, wobei die Anmeldephase zum Auswahlverfahren bereits läuft und mit der Anmeldefrist am 10. Januar 2012 endet. Gerne möchten wir Sie auch darauf hinweisen, dass im November und Dezember 2011 Informationsveranstaltungen zu den erwähnten Studiengängen stattfinden werden. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Studiengängen, zu Aufnahmebedingungen und Anmeldeverfahren und zu den Informationsveranstaltungen sind unter folgendem Link publiziert: www.phzh.ch/quest

Neu können sich auch Kindergärtnerinnen, Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrpersonen mit einer Anmeldung „sur dossier" für einen Studienplatz in einem Quereinstieg-Studiengang (Kindergarten/Unterstufe und Primarstufe) bewerben.

Weiterhin finden Sie die aktuellsten Informationen zu den Quereinstieg-Studiengängen auf unserer Homepage, daher werden wir zukünftig auf den Versand eines Quest-Newsletters verzichten.

Montag, 14. November 2011

Bildungsprämie" wird verlängert - 50 % der Kosten übernimmt der Bund / max. € 500,--

Die "Bildungsprämie" wird es auch weiterhin geben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verlängert das erfolgreiche Projekt um 2 Jahre. Für die Bildungsprämie stehen 35 Mio. Euro zur Verfügung. Das Programm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds kofinanziert.
Mit der Bildungsprämie unterstützt das BMBF seit 2008 Erwerbstätige, die sich weiterbilden möchten. Wer an einer Weiterbildung interessiert ist, kann sich an eine der fast 6oo Beratungsstellen in ganz Deutschland wenden (http://www.bildungspraemie.info//Info-Telefon 0800 2623000). Dort werden geeignete Anbieter von Weiterbildungen vermittelt. Über die Beratungsstellen können die Interessenten dann einen "Prämiengutschein" erhalten, mit dem die Hälfte der Kosten übernommen werden (bis zu maximal 500 Euro).

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Freitag, 11. November 2011

Volksbegehren Grundschule in Berlin gescheitert

In Berlin ist das "Volksbegehren Grundschulen“ gescheitert. Die Initiatoren konnten nur einen kleinen Teil der erforderlichen Stimmen sammeln.


Wie die Landeswahlleiterin mitteilte, kamen 40.000 Unterschriften zusammen, erforderlich wären aber rund 173.000 gewesen.

Die Initiatoren hatten mehr Personal für die Hortbetreuung an den Grundschulen und ein Mittagessen für alle Grundschulkinder gefordert. Außerdem sollte die sogenannte Bedarfsprüfung wegfallen, bei der Eltern nachweisen müssen, dass sie einen Hortplatz benötigen.

Quelle www.rbb-online.de

Dienstag, 8. November 2011

Verschwendung bei Bildungsprojekten

Millionen Steuergelder, die im Namen der "Bildungsrepublik Deutschland" vom Bundesbildungsministerium (BMBF) ausgegeben werden, versickern in der Bürokratie und in teils unsinnigen Projekten. Bei den Projektträgern arbeiten laut Haushaltsplan 925 Mitarbeiter - mehr als im Ministerium selber.

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