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Sonntag, 2. Dezember 2012

Hamburg: Grüne fordern Aufklärung über Jugendhilfe-Praxis


Der Fall des verschwundenen elfjährigen Jeremie hat nach Angaben der Grünen in der Hamburger Bürgerschaft eine Reihe von Ungereimtheiten aus der Jugendhilfe-Praxis der Hansestadt ans Licht gebracht.

Wie ein Sprecher am Sonntag mitteilte, kostet die Unterbringung Jeremies in einer Zirkusfamilie Hamburg monatlich rund 7400 Euro. Die Betreuerin habe keine pädagogische Ausbildung. Trotz der verordneten intensivpädagogischen Betreuung habe nur alle zwei Wochen eine Pädagogin den Jungen besucht. Der Amtsvormund soll Jeremie in zwei Jahren nur fünfmal gesehen haben, vorgeschrieben sei ein monatlicher Kontakt. Maßnahmen wie die Unterbringung in einem Zirkus seien erst ab 14 Jahren empfohlen. Für Jeremie war sie bereits mit neun Jahren angeordnet worden.

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Quelle_ kn-online.de_

Mittwoch, 28. November 2012

Bayern: Weiterbildung zur pädagogischen Fachkraft für berufserfahrene Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger sowie Quereinsteiger

Im Rahmen der Initiative „Ergänzungskräfte zu Fachkräften“ können sich berufserfahrene Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger sowie Quereinsteiger über Zertifikatskurse bzw. Vorbereitungslehrgänge auf die Externenprüfung an Fachakademien für Sozialpädagogik zu pädagogischen Fachkräften weiterbilden. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entstehen nur geringe Kosten (250 €). Die Projektträger erhalten eine Förderung von bis zu 60.000 € pro Kurs.

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Quelle_ Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

Donnerstag, 19. Juli 2012

Deja vu: Kita-Erzieherinnen dringend gesucht

Ach ja: alle paar Wochen das alte Thema...

Hier der erste Absatz des Artikels vom NDR:

In einem Jahr hat jedes Kind in Deutschland ab dem ersten Geburtstag einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz. Doch die Kitas sind darauf nicht vorbereitet. Es mangelt vor allem an einem: Erziehern und Erzieherinnen. Das zeigt der "Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme" der Bertelsmann Stiftung. Demnach fehlen in den kommenden Jahren 15.000 Fachkräfte. Verschärft wird die Situation, weil fast zwei Drittel der Erzieherinnen in Teilzeit arbeiten. Das kritisiert die Studie. Der Anteil von Vollzeitkräften müsse dringend erhöht werden.

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Quelle: ndr.de

Donnerstag, 28. Juni 2012

DGB fordert Ausbau der Kindertagesstätten statt Betreuungsgeld

Der DGB fordert die Bundesregierung auf, die Mittel für das Betreuungsgeld lieber in den weiteren Ausbau der Betreuungsinfrastruktur und die noch benötigten 25.000 Erzieherinnen- und Erzieherstellen zu investieren.

Anlässlich der 1. Lesung zur Einführung eines Betreuungsgeldes erklärte Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende am Donnerstag in Berlin:

„Die Bundesregierung sollte einsehen, dass sie mit dem Betreuungsgeld im politischen Abseits steht. Experten und Bevölkerung lehnen dieses Vorhaben gleichermaßen ab und fast jeder hat die Argumente verstanden, warum die Einführung dieser Geldleistung aus arbeitsmarkt-, bildungs- und gleichstellungspolitischer Sicht falsch ist. Es ist zu wünschen, dass diese Argumente auch bei den Abgeordneten der Regierungsfraktionen ankommen. Dann könnte die Bundesregierung die zusätzlichen Mittel in den weiteren Ausbau der Betreuungsinfrastruktur und die noch benötigten 25.000 Erzieherinnen- und Erzieherstellen investieren.“

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Quelle: jugendhilfeportal.de

Dienstag, 26. Juni 2012

Kita-Gründung erfolgreich starten

Das LVR-Landesjugendamt hat ein Glossar zur erfolgreichen Kita-Gründung veröffentlicht. Hintergrund ist der erhöhte Platzbedarf durch den U3-Ausbau. Das Glossar kann kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.

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Quelle: jugendhilfeportal.de

Montag, 23. April 2012

AWO: Familien brauchen Kita-Plätze und keine Endlosdiskussion um das Betreuungsgeld

...Der AWO Bundesvorsitzende findet die gesamt Idee des Betreuungsgeld überflüssig: „Seit wann gibt es Geld dafür, dass man ein öffentliches Angebot nicht nutzt?“...

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Quelle: jugendhilfeportal.de

Anmerkung: Bitte neben den KiTaPlätzen ausreichend Personal und gerechte Bezahlung nicht vergessen.

Thomas W. Braun
Bloggonaut dieser Bloggosphäre



Freitag, 20. April 2012

Aus einem Bewerbungsverfahren: Diplom-Pädagoge als Erzieher mangels staatl. Anerkennung abgelehnt

Hier eine Zusammenfassung aus meiner letzten Bewerbung auf eine Erzieherstelle:

Antwort:

"...wir suchen nur Staatlich anerkannte Erzieher/in . Aus diesem Grund können wir Ihre Bewerbung nicht berücksichtigen."

Meine harsche Reaktion:

"mit Verlaub: das bin ich!!!!

Ich gehöre ins sozialpäd. Millieu und besitze den höchstmöglichen Abschluss.

Damit bin ich auch staatl. annerkannter Erzieher. Zudem war ich in einem Studiengang namens "Sozialpädagogik".

Aber wenn Sie sich das in Zeiten des Personalmangels leisten können und wollen, soll das so sein."

Antwort inkl. Rechtschreibfehler:

"wir können uns dieses nicht leisten , aus diesem Grund könne wir Sie nicht leisten , wir sind ein kleiner Kindergarten und suchen nur Erzieher mit einem normalen Abschluss."

!!! Ich habe mich als Erzieher für ein Erziehergehalt beworben. Nicht für ein Pädagogen-Gehalt. Ausserdem sind die Gehälter für uns Diplom-Pädagogen dermassen geschmolzen, dass ich als Erzieher ja mehr verdiene.

Ergo: Das ist Dummheit. So darf die Kita eben weiter suchen...

Thomas W. Braun
Bloggonaut dieser Bloggosphäre

Samstag, 31. März 2012

Diskussion über "Herdprämie" - CDU-interner Widerstand gegen Betreuungsgeld wächst

In der CDU wächst der Widerstand gegen das von der Schwesterpartei CSU geforderte Betreuungsgeld. 23 Bundestagsabgeordnete der Union drohen in einem der Nachrichtenagentur Reuters und der Zeitung "Die Welt" vorliegenden Schreiben an CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder, dass sie der Einführung des Betreuungsgeldes als reiner Geldleistung nicht zustimmen wollen. Da es auch in der FDP-Fraktion erhebliche Vorbehalte gibt, scheint eine Mehrheit der Koalition im Bundestag damit unsicher.

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Quelle: tagesschau.de

Freitag, 30. März 2012

Tagesmütter und -väter gesucht: Derzeit 289 Plätze bei 112 Tagespflegepersonen im Rheingau-Taunus

AHA!!!!

Wieso werde ich dann als Mann vor wenigen Jahren in Berlin abgelehnt? Mal so ganz feministisch gefragt...

Fragt sich der Bloggonaut dieser Bloggosphäre.

Hier der Artikel dazu...

Donnerstag, 29. März 2012

Neue Studie über die Auswirkungen von Ganztagesbetreuung für die Kinder von Alleinerziehenden vorgestellt

Frühkindliche Betreuung hat gerade für Kinder von Alleinerziehenden positive Auswirkungen, da unter anderem das Armutsrisiko, von dem Alleinerziehende überdurchschnittlich häufig betroffen sind, durch eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung gesenkt werden kann.

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Die Studie "Gesamtgesellschaftliche Effekte einer Ganztagesbetreuung von Kindern von Alleinerziehenden" finden Sie im Internet unter
www.iwkoeln.de/Alleinerziehende und www.drk.de.

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Quelle: jugendhilfeportal.de

Dienstag, 20. März 2012

Liebe Eltern: diese Zahlungsmoral gefährdet KiTa-Plätze

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Denn immer mehr Eltern sind mit ihren Kita-Beiträgen im Rückstand. Das hat eine Nachfrage der NDR 1 Welle Nord ergeben. In einigen kreisfreien Städten sind große Außenstände aufgelaufen. So fehlen der Landeshauptstadt Kiel derzeit zwei Millionen Euro, in Neumünster sind es etwa 200.000 Euro. Viel Geld für die Stadt bei jährlichen Gesamteinnahmen aus Kita-Beiträgen von 1,3 Millionen Euro. Auch Lübeck wartete 2011 auf 600.000 Euro.

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Quelle: ndr.de

Montag, 19. März 2012

Kita-Leiterin Petra Erasmi findet: "Es reicht."

Sie beteiligt sich an den Warnstreiks, weil sie feststellt, dass die Preissteigerung der letzten Jahre – nicht nur für sie, sondern für die gesamte Branche - zu realen Einkommensverlusten geführt haben. Deshalb sei auch die Streikbereitschaft der Kolleginnen und Kollegen sehr hoch.




Quelle: GEW

Aktueller Fernsehbericht zum Mangel an Hortplätzen in Mannheim vom Rhein-Neckar-Fernsehen

Die Stadt Mannheim steht vor dem Offenbarungseid in Sachen Hortbetreuung von Schülern. Zu Beginn des Schuljahres standen über 500 Kinder ohne Platz da; inzwischen wurde für 200 Schüler etwas getan oder die Eltern haben sich mit Notlösungen eingerichtet. Das fällt natürlich Alleinerziehenden besonders schwer. Als Großstadt ist Mannheim gefordert. Hier wollen und müssen mehr Eltern ihre Sprößlinge unterbringen als anderswo. Doch auch für nächstes Jahr zeichnet sich keine Entspannung ab. 


Fernsehbericht hier...

Freitag, 16. März 2012

Mannheim: Erzieher-Notstand generiert Lücke von 730 Betreuungsplätzen

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Für die Lücke, die im Betreuungsangebot der Kommune klafft, würden rund 70 Leute gebraucht. Neue und qualifizierte Erzieher sind aber nicht in Sicht, versucht Xenia Stobbe den Mangel zu erklären. Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal übersteige das Angebot bei Weitem. "Egal, wie Sie an der Decke ziehen - sie ist zu kurz", sagt sie. "Für die Eltern ist das der Super-GAU." Die Rückmeldungen der Betroffenen seien niederschmetternd - und das, obwohl Mannheim nach Stuttgart die höchste Betreuungsquote im Land habe. 47 Prozent der Grundschüler besuchten einen Hort.

"Es gibt Ehepaare, die sich fragen: Kündigst du oder ich?", so Stobbe. Bei Alleinerziehenden bedrohe der fehlende Hortplatz sogar die Existenz. Einige Alleinerziehende würden nach eigenen Angaben den Job aufgeben, weil sie nun ihr Kind betreuen müssen - und dann rutschten sie womöglich in Hartz IV ab.

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Montag, 12. März 2012

Donnerstag, 8. März 2012

WeltFrauenTag: deutlich besser, als Blumen verteilen...was Herr Gysi da macht

Praktikant Gregor und die 14 Zwerge

Salamibrote schmieren, Stöcke sammeln und Streitereien schlichten - für Linksfraktionschef Gysi war es ein ungewöhnlicher Tag. Statt im Bundestag zu debattieren, war er Praktikant in einem Berliner Kindergarten. Gysi wollte mit der Aktion am Frauentag auf die Arbeit der Erzieherinnen aufmerksam machen.

Dienstag, 6. März 2012

In Baden-Württemberg gibt es zu wenig Hortplätze für Grundschüler. Allein in Mannheim fehlen 730. Manche Eltern denken daran, ihren Job aufzugeben

Es ist soweit: der Fachkräftemangel in den Tagesbetreuungseinrichtungen für Kinder zwingt Eltern den Job zu kündigen!!!!

Im Detail:


Bei der Stadt herrscht Ratlosigkeit, bei den Eltern Verzweiflung: Im kommenden Schuljahr fehlen in Mannheim nach Angaben der Stadt rund 730 Hortplätze für Grundschüler. "Der Grund der Misere ist: Wir finden keine Erzieherinnen", sagt Xenia Stobbe vom Fachbereich Bildung. "Wir würden sofort welche einstellen." Für die Lücke, die im Betreuungsangebot der Kommune klafft, würden rund 70 Leute gebraucht. Erzieher seien aber nicht in Sicht, sagt Stobbe. In ganz Baden-Württemberg fehlen bis 2013 laut Landesjugendamt rund 7500 Erzieher. "Es gibt einen riesigen Fachkräftemangel", sagt Referatsleiter Rudolf Vogt. Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal übersteige das Angebot bei weitem.

"Durch den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab 2013 stehen die Kommunen unter Druck und sind bemüht, sukzessive Plätze zu schaffen", sagt Vogt. Das gehe offenbar zulasten der Hortbetreuung für Grundschüler. "Solange es keinen Anspruch auf einen Hort gibt, werden die Prioritäten anders gesetzt." In diesem Jahr stelle das Land den Gemeinden 444 Millionen Euro für den Ausbau der Kleinkindbetreuung zur Verfügung, im nächsten Jahr 477 Millionen.

Quelle: sozin.de

Freitag, 2. März 2012

Koordinationsstelle "Männer in Kitas"

(Wie schon an anderer Stelle formuliert: eigentlich ist das Thema doch feministisch erledigt, oder? Was lange währt...wird dann doch noch. Thomas W. Braun - Bloggonaut dieser Bloggosphäre)


Die Koordinationsstelle „Männer in Kitas“ hat sich ein Ziel gesetzt: In den kommenden Jahren wollen wir gemeinsam mit Verantwortlichen aus Politik und Praxis den Anteil männlicher Fachkräfte in Kitas spürbar steigern.

Wir arbeiten seit Anfang des Jahres 2010 mit verschiedenen Partner/innen zusammen und werden in unserem Vorhaben von vielen Erzieher/innen, Eltern, Träger-Verantwortlichen, Kita-Leitungen, Politiker/innen und Wissenschaftler/ innen unterstützt. Die Koordinationsstelle ist an die Katholische Hochschule für Sozialwesen angegliedert und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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Quelle: koordination-maennerinkitas.de

Donnerstag, 1. März 2012

GEW schlägt Studiengänge für Kindheitspädagogik vor

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) schlägt vor, „unverzüglich grundständige Studiengänge für Kindheitspädagogik aufzubauen“. Damit solle der großen Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger mit Hochschulzugangsberechtigung ein attraktives Angebot gemacht werden.

Die GEW begrüßt die Initiative des Aktionsrats Bildung, die Ausbildung der Beschäftigten in Tageseinrichtungen für Kinder zu verbessern. Der Vorschlag, dass bis 2020 an jeder Kindertageseinrichtung (Kita) eine Kindheitspädagogin mit Hochschulabschluss tätig sein sollte, sei längst überfällig. „Der Weg zum Bachelorabschluss ist mit einer dreijährigen Erzieherausbildung und weiteren drei Jahren Studium heute aber einfach noch zu lang“, sagte Norbert Hocke, GEW-Vorstandsmitglied für Jugendhilfe und Sozialarbeit, am Dienstag mit Blick auf den Vorstoß des Aktionsrates Bildung. Der Grund: Die meisten der rund 70 Studienangebote seien berufsbegleitend und setzten eine Erzieherausbildung voraus.

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Quelle: jugendhilfeportal.de

Neues Serviceportal zum Quereinstieg von Männern in Kindertagesstätten - Aktion startet Jahrezehnte zu spät

Liebe Kollegen da draussen,

am Thema haben wir uns doch schon im Feminismus abgearbeitet. Das war im letzten Jahrtausend.

Löbliche Aktion, die zu spät kommt - wir haben doch schon Postfeminismus.

Thomas W. Braun
Bloggonaut dieser Bloggosphäre