Dank an Klaus Stuttmann, dem Karikaturist
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Dienstag, 11. Dezember 2012
Samstag, 24. November 2012
Kältebusse
Hier die Infos aus dem Stern vom letzten Winter. Vielleicht sind die Infos noch aktuell. Zur Not 112 wählen, also Sanität.
Achtung In Städten, die keine speziellen Notdienste eingerichtet haben, sollten Bürger notfalls bitte immer die 112 oder 110 anrufen. Und das gilt natürlich auch, wenn Sie unter den angegebenen Rufnummern niemanden erreichen.
Berlin: 0178-5235838
Sobald es draußen gefährlich kalt wird, schickt die Berliner Stadtmission ihren Kältebus los, der nach Obdachlosen Ausschau hält. Die Mitarbeiter versorgen die Obdachlosen mit heißen Getränken, einem warmen Schlafsack - oder sie organisieren ein Notquartier oder medizinische Hilfe.
Bürger, die einem Obdachlosen helfen wollen, erreichen den Notfallbus von 21 bis 3 Uhr unter 0178-5235838.
Frankfurt: 069-431414
Der Frankfurter Verein für soziale Heimstätten betreibt in Zusammenarbeit mit der Stadt einen Kältebus. Der Bus ist täglich von 21 Uhr bis fünf Uhr im Einsatz und ist unter der 069-431414 erreichbar.
Hannover
In Hannover ist der Kältebus der Johanniter zweimal in der Woche im Einsatz. Sie versorgen Obdachlose mit warmem Essen und zusätzlicher Kleidung. Der Bus fährt eine feste Route ab. Die drei Stationen werden immer zur selben Zeit angefahren.
Eine Rufnummer, unter der Bürger den Kältebus erreichen, gibt es nicht. Aber: Wer einem Obdachlosen in Not helfen möchte, sollte - wie auch in allen anderen Städten - notfalls bitte immer die 112 oder 110 anrufen.
Hamburg
Der Hamburger Mitternachtsbus fährt täglich eine feste Route mit 20 Halten ab. Im Internet kursiert eine Telefonnummer der Diakonie, die allerdings nicht für den Bus gilt. An Bord gibt es kein Telefon, die angegebene Nummer ist nachts nichts erreichbar.
Köln: 0221-441026
In Köln gibt es keinen Kältebus, allerdings wurde in diesem Winter ein Not-Telefon eingerichtet, das rund um die Uhr erreichbar ist. Wer also nachts Obdachlose bemerkt, die im Freien schlafen, sollte unter der 0221-441026 anrufen.
Krefeld: 0163-1452811
Der Kältebus der Obdachlosenhilfe linker Niederrhein sucht nachts nach hilflosen Wohnungslosen, die nicht mehr aus eigener Kraft eine Notübernachtung aufsuchen können. Wer einem Obdachlosen helfen möchte, erreicht den Kältebus rund um die Uhr unter 0163-1452811.
Mainz: 0172-6128282
In Mainz betreibt die Obdachlosen-Intitiative "Die Platte" einen Kältebus und ein Info-Notruftelefon. Der Kältebus verteilt Schlafsäcke, Isoliermatten und Winterbekleidung. Bei Bedarf werden betroffene Frauen und Männer in die umliegenden Krankenhäuser zur medizinischen Versorgung gefahren.
Bürger erreichen das Notruftelefon und den Kältebus rund um die Uhr unter der Nummer: 0172-6128282.
München
Wie in anderen Städten gibt es in München auch ausreichend Schlafmöglichkeiten für Obdachlose, ein Kältebus oder ein Not-Telefon wurden nicht eingerichtet. Hier gilt, wie auch in allen anderen Städten: Notfalls bitte immer die 112 oder 110 anrufen.
Rostock: 0381-697382
Mitarbeiter der Obdachlosenhilfe Rostock fahren bei kaltem Wetter die Treffpunkte der Obdachlosen ab, um nach dem Rechten zu sehen. Ihr Büro ist täglich rund um die Uhr unter der 0381-697382 erreichbar.
Stuttgart
In Stuttgart fährt bei eisigen Temperaturen ein Kältebus abends bis Mitternacht durch die Stadt, um den Obdachlosen Hilfe anzubieten. Die Sozialarbeiter geben bei Bedarf Mützen, Handschuhe, Decken, Schlafsäcke und warme Getränke aus.
Bürger können den Kältebus direkt nicht erreichen. Wer einem Obdachlosen in Not helfen möchte, sollte - wie auch in allen anderen Städten - notfalls bitte immer die 112 oder 110 anrufen.
Donnerstag, 15. März 2012
Neues aus den USA: Obdachlose als wandelnde WLAN-Hot-Spots
Würdelose Degradierung oder innovatives Projekt? Am Rande einer Web-Konferenz in den USA bieten Obdachlose gegen eine kleine Gebühr drahtlosen Internetzugang an. Die Idee einer Marketing-Agentur stößt auf gemischte Reaktionen.
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Samstag, 19. November 2011
zahlen und fakten zur obdachlosigkeit
dank an frank zander an dieser stelle....weiteres unten
Zahl der Wohnungslosen in Deutschland
Die Zahl der Wohnungslosen in Ein- und Mehrpersonenhaushalten ohne Aussiedler in Übergangsunterkünften verringerte sich von 390.000 im Jahr 2000 um ca. 15% auf ca. 330.000 im Jahr 2002.
Die Zahl der wohnungslosen Einpersonenhaushalte sinkt dagegen nur um 12% von ca. 170.000 in 2000 auf ca. 150.000 in 2002. Vom Jahr 2001 auf das Jahr 2002 blieb die Zahl der wohnungslosen Einpersonenhaushalte konstant. Im Jahre 2004 wurde die Zahl der Wohnungslosen auf 345.000 in der Bundesrepublik Deutschland geschätzt. 2005 ist die Zahl der Wohnungslosen deutlich gesunken von 345.000 im Vorjahr auf 261.000 Wohnungslose in Deutschland, die Zahl der Wohnungslosen sinkt momentan von Jahr zu Jahr.
Ein Großteil der Obdachlosen geht nicht zu den Sozialämtern und kann daher nicht registriert wird, somit existiert eine hohe Dunkelziffer. Der quantitative Umfang kann nur geschätzt werden. In Berlin wird von ca.
Wohnungslosigkeit in Ost- und Westdeutschland
In Ostdeutschland sinkt die Zahl der Wohnungslosen von 50.000 im Jahr 2000 um ca. 14 % auf 43.000 im Jahr 2002. Für Westdeutschland schätzt die BAG 290.000 Wohnungslose (ohne Aussiedler) für 2002 (2000: 340.000), ein Rückgang um ca. 15 %. Damit hat sich die Entwicklung in Ost und West weiter angeglichen.
Frauenanteil und Anteil der Kinder und Jugendlichen
Bei den Einpersonenhaushalten (alleinstehenden Wohnungslosen) muss von einem Frauenanteil von ca. 21% ausgegangen werden, dies entspricht ca. 31.000 Frauen. Der Frauenanteil unter den Wohnungslosen (ohne Aussiedler) insgesamt liegt bei 23%, das sind ca. 75.000 (2000: 90.000) Frauen. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen liegt bei ca. 22% (72.000, 2000: 85.000 Personen) und die Zahl der Männer bei ca. 55% (180.000, 2000: 215.000 Personen).
Wohnungslose ganz ohne Unterkunft sind größten Gefahren und Benachteiligungen ausgesetzt
Zwischen 1991 und 2004 sind mindestens 225 wohnungslose Menschen auf der Straße erfroren. Allein im Winter 2009/2010 erforen 14 Obdachlose.
Regelmäßig werden Wohnungslose auf der Straße überfallen, misshandelt oder gar getötet: Allein in den 90er Jahren sind mindestens 107 Wohnungslose von zumeist jugendlichen Tätern getötet worden.
Ihnen wird mitunter rechtswidrig der Sozialhilfetagessatz gekürzt oder nach wie vor rechtswidrig von zahlreichen Gemeinden die Unterbringung verweigert, wie eine aktuelle Untersuchung der Evangelischen Obdachlosenhilfe bestätigt.
Entgegen der gesetzlichen Regelung ist auch diesem Personenkreis häufig die Zahlung der Praxisgebühr bzw. die Zuzahlung zu Medikamenten und Anwendungen abverlangt worden.
Zwischen 1991 und 2004 sind mindestens 225 wohnungslose Menschen auf der Straße erfroren. Allein im Winter 2009/2010 erforen 14 Obdachlose.
Regelmäßig werden Wohnungslose auf der Straße überfallen, misshandelt oder gar getötet: Allein in den 90er Jahren sind mindestens 107 Wohnungslose von zumeist jugendlichen Tätern getötet worden.
Ihnen wird mitunter rechtswidrig der Sozialhilfetagessatz gekürzt oder nach wie vor rechtswidrig von zahlreichen Gemeinden die Unterbringung verweigert, wie eine aktuelle Untersuchung der Evangelischen Obdachlosenhilfe bestätigt.
Entgegen der gesetzlichen Regelung ist auch diesem Personenkreis häufig die Zahlung der Praxisgebühr bzw. die Zuzahlung zu Medikamenten und Anwendungen abverlangt worden.
Besonders
wohnungslose Frauen müssen für ein Dach über dem Kopf einen hohen Preis
zahlen: finanzielle Abhängigkeit, sexueller Missbrauch oder Gewalt.
Seit 2004 sank das Durchschnittsalter der Obdachlosen von ~45 auf 38 Jahre. Jeder vierte Obdachlose ist unter 28 Jahren.
Die durchschnittliche Lebenserwartung
obdachloser Menschen liegt bei etwa 46,5 Jahren - etwa 30 Jahre unter
der medizinisch gut versorgter Bürger.
Bei einer Studie (2007) gaben 38,8% der Befragten an, dass ihnen Obdachlose in Städten unangenehm seien.
32,9% stimmten der Aussage zu, Obdachlose seien arbeitsscheu.
34% der Befragten stimmten der Forderung, bettelnde Obdachlose aus den Fußgängerzonen zu entfernen, zu.
Gründe für Obdachlosigkeit:
37% der Obdachlosen verloren ihre Wohnung auf Grund von Trennung oder Scheidung vom Partner.
21,5% leben aufgrund des Auszugs aus der elterlichen Wohnung auf der Straße
10% versuchen vor (meist sexueller) Gewalt zu fliehen.
Zahl der Wohnungslosen in Deutschland
____________________________________
Die Gesamtzahl der Wohnungslosen (mit wohnungslosen Aussiedlern) hat sich in den Jahren 2001-2002 weiter verringert. Für das Jahr 2002 schätzt die BAG W die Zahl der Wohnungslosen auf 410.000. Damit hat sich die Gesamtzahl der Wohnungslosen nach Einschätzung der BAG W gegenüber dem Jahr 2000 um ca. 20% reduziert.
Die Gesamtzahl der Wohnungslosen (mit wohnungslosen Aussiedlern) hat sich in den Jahren 2001-2002 weiter verringert. Für das Jahr 2002 schätzt die BAG W die Zahl der Wohnungslosen auf 410.000. Damit hat sich die Gesamtzahl der Wohnungslosen nach Einschätzung der BAG W gegenüber dem Jahr 2000 um ca. 20% reduziert.
Die Zahl der Wohnungslosen in Ein- und Mehrpersonenhaushalten ohne Aussiedler in Übergangsunterkünften verringerte sich von 390.000 im Jahr 2000 um ca. 15% auf ca. 330.000 im Jahr 2002.
Die Zahl der wohnungslosen Einpersonenhaushalte sinkt dagegen nur um 12% von ca. 170.000 in 2000 auf ca. 150.000 in 2002. Vom Jahr 2001 auf das Jahr 2002 blieb die Zahl der wohnungslosen Einpersonenhaushalte konstant. Im Jahre 2004 wurde die Zahl der Wohnungslosen auf 345.000 in der Bundesrepublik Deutschland geschätzt. 2005 ist die Zahl der Wohnungslosen deutlich gesunken von 345.000 im Vorjahr auf 261.000 Wohnungslose in Deutschland, die Zahl der Wohnungslosen sinkt momentan von Jahr zu Jahr.
Im Jahr 2006
wurden nur noch 254.000 Wohnungslose von der BAGW gemessen. Bis Ende
2007 könnte die Zahl der Wohnungslosen auf 235.000 Menschen gesunken
sein.
Dies
ist ein erstes Zeichen für eine mögliche Umkehr der Entwicklung in den
kommenden Jahren. Da dieser Personenkreis zugleich auch den
überwiegenden Teil der Klientel der sozialen Dienste der
Wohnungslosenhilfe bildet, ist dies ein Beleg für die wieder zunehmenden
Vermittlungsschwierigkeiten, von denen die Dienste berichten.
Die
Zahl der Aussiedler in Übergangsunterkünften beträgt 80.000. Der
Rückgang der Wohnungslosenzahlen ist auf den Abbau der Belegung in
Übergangsunterkünften zurückzuführen, aber auch auf die weiter stark
rückläufigen Zuwanderungszahlen. Übrigens zählen anerkannte Asylbewerber
in Notunterkünften im Sinne der Definition zwar zu den Wohnungslosen,
können aber bei den Wohnungslosenzahlen aufgrund fehlender Daten nicht
berücksichtigt werden.
Ein Großteil der Obdachlosen geht nicht zu den Sozialämtern und kann daher nicht registriert wird, somit existiert eine hohe Dunkelziffer. Der quantitative Umfang kann nur geschätzt werden. In Berlin wird von ca.
2.000
bis 4.000 auf der Straße lebenden Menschen über 18 Jahren ausgegangen,
die in der Regel einen Hilfeanspruch gemäß BSHG haben.
Daneben besteht eine Dunkelziffer bei den auf der Straße lebenden Jugendlichen und – in geringem Umfang – bei Kindern,
denen ein differenziertes Hilfeangebot im Rahmen der Kinder-und Jugendhilfe, z. B. niedrigschwellige
Daneben besteht eine Dunkelziffer bei den auf der Straße lebenden Jugendlichen und – in geringem Umfang – bei Kindern,
denen ein differenziertes Hilfeangebot im Rahmen der Kinder-und Jugendhilfe, z. B. niedrigschwellige
Übernachtungseinrichtungen, zur Verfügung steht.
Der Anteil der männlichen auf der Straße lebenden Personenliegt – zumindest äußerlich
Der Anteil der männlichen auf der Straße lebenden Personenliegt – zumindest äußerlich
sichtbar – höher als derjenige der Frauen.
Bei den Frauen kann von einer nicht näher quantifizier-
baren Dunkelziffer ausgegangen werden.
baren Dunkelziffer ausgegangen werden.
Wohnungslosigkeit in Berlin
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2004 lag der Anteil der bei der Wohnungslosenhilfe registrierten Klienten der Unter-28-jährigen bei 38% - 2008 schon bei 43%
Die Zahl der Berliner Wohnungslosen wird auf 11.000 Menschen geschätzt.
2010 nahmen 11.194 Klienten die
Angebote der Wohnungslosenhilfe in Anspruch.In den
zuwendungsfinanzierten Projekten wurden 27.264 Beratungen durchgeführt.
(Da Klienten nicht zur Angabe von Namen verpflichtet sind, können sich Abweichungen durch Doppelzählungen ergeben.)
Wohnungslosigkeit in Ost- und Westdeutschland
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In Ostdeutschland sinkt die Zahl der Wohnungslosen von 50.000 im Jahr 2000 um ca. 14 % auf 43.000 im Jahr 2002. Für Westdeutschland schätzt die BAG 290.000 Wohnungslose (ohne Aussiedler) für 2002 (2000: 340.000), ein Rückgang um ca. 15 %. Damit hat sich die Entwicklung in Ost und West weiter angeglichen.
Frauenanteil und Anteil der Kinder und Jugendlichen
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Bei den Einpersonenhaushalten (alleinstehenden Wohnungslosen) muss von einem Frauenanteil von ca. 21% ausgegangen werden, dies entspricht ca. 31.000 Frauen. Der Frauenanteil unter den Wohnungslosen (ohne Aussiedler) insgesamt liegt bei 23%, das sind ca. 75.000 (2000: 90.000) Frauen. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen liegt bei ca. 22% (72.000, 2000: 85.000 Personen) und die Zahl der Männer bei ca. 55% (180.000, 2000: 215.000 Personen).
quelle: 17. Weihnachtsfeier für Obdachlose - eine initiative von frank zander
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