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Montag, 2. Dezember 2013

Jugendämter in Not

Eine Metropole wie Berlin, in der es stets soziale Spannungen und viel Armut gibt, braucht einen funktionierenden Kinderschutz. Nachrichten über Misshandlungen, häusliche Gewalt und verwahrloste Kindern gehören in dieser Stadt zum Alltag. Doch die Jugendämter sind längst überfordert. Zu wenige Leute müssen sich um immer mehr Aufgaben kümmern...

_mehr _rbb-online.de


Montag, 25. November 2013

Bezirksstadtrat in Berlin tritt ob des grossen Spardrucks aus Protest zurück

aus der Pressemitteilung:

Am vergangenen Donnerstag habe ich nach reiflicher Überlegung dem
Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke meinen Rücktritt vom Amt des
Stadtrates für Jugend, Schule, Sport und Facility Management zum Ende des Jahres angezeigt.

Es handelt sich um eine persönliche Entscheidung, die mir nicht leicht gefallen ist,
aber meiner Vorstellung von politischer Verantwortung entspricht.

Angesichts des großen Spardrucks dem der Bezirk Mitte als Konsolidierungsbezirk und dort insbesondere meine Ressorts ausgesetzt sind, sehe ich keine hinreichende Möglichkeit mehr, meine Vorstellungen von Kinder-, Jugend- und Schulpolitik umzusetzen.

_vollständiger Wortlaut _berlin.de

Überlastete Jugendämter - Wenn Sozialarbeiter verzweifeln ...

Berlins Jugendämter sind völlig überlastet. Bis zu sechs Monate kann es dauern, bis ein Antrag einer hilfesuchenden Familie bewilligt wird. Denn die Sozialarbeiter in den Behörden haben viel zu viele Familien gleichzeitig zu betreuen. Und das hat Folgen...

_mehr _rbbonline

_Interview _inforadio

...nicht nur die Jugendämter: der Personalstand ist berlinweit schwierig auf den Ämtern. Da sind laaaaaange Wartezeiten, auf den Bürgerämtern. Da war eine monatelange Auszahlungspause beim Erziehungsgeld, und Eltern ohne Geld.

Jugendwort 2013: Babo

Was - zum Düwel - ist ein Babo?

Die taz konnte nicht richtig helfen...aber der Spiegel.

Ich zitiere:

 "Babo" ist das Jugendwort des Jahres 2013. Das entschied eine Jury im Auftrag des Langenscheidt-Verlags, wie das Unternehmen jetzt bekanntgab. Der Ausdruck stammt aus dem Türkischen und bedeutet sinngemäß etwa "Boss" oder "Anführer". Zu größerer Bekanntheit gelangte der Begriff durch ein Lied des umstrittenen Rappers Haftbefehl ("Chabos wissen, wer der Babo ist") sowie durch eine enorm amüsante Coverversion desselben.

_Quelle _Spiegel

offizielle Seite des Jugendwort-Jury

Sonntag, 11. März 2012

Berlin: "Buntes Haus" in Hellersdorf vor dem Aus


Das Bunte Haus ist ein Anlaufpunkt für Familien, Kinder und Jugendliche, die mit Hartz-IV auskommen müssen. Dort können alle spielen und Hausaufgabenhilfe bekommen und die Kleiderstube kostenlos benutzen. Nun droht dem ganzen Projekt aber selber die Armut.

Erst vor drei Wochen hat das Bunte Haus erfahren, dass zehn der sogenannten Ein-Euro-50-Jobber nur noch bis Dienstag bezahlt werden. Mit ihnen bricht auch die Finanzierung der Betriebskosten weg. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, könnten Bianca und ihre Freunde hier schon bald vor verschlossener Türe stehen.

Mehr im TV-Bericht...

Freitag, 9. März 2012

ehrensold = 5 jugendeinrichtungen in treptow

stofftiert euch gegen kürzungen bei der jugendhilfe in berlin-treptow: es soll eine halbe million weggespart werden.


Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Gelder klaut! ===================================

„Eine halbe Million Euro Einsparungen für Projekte der Jugendhilfe in Treptow Köpenick für das Jahr 2013“, so lautet das bishereige Ergebnis der Haushaltsverhandlungen 2013 der politischen Parteien in Treptow- Köpenick. Das heißt konkret, daß 6 bis 8 Einrichtungen der Jugendhilfe im Bezirk im Jahr 2013 geschlossen werden müssen. Dies sind circa 1/3 aller Projekte Freier Träger nach § 11 SGB VIII und zudem weitere 3 Projekte nach § 13 Abs. 1 SGB VIII. Was für ein Irrsinn!

Am Freitag, den 09. März 2012, wird der bezirkliche Haushalt für die Jahre 2012 und 2013 beraten und abgestimmt. Diese Gelegenheit wurde wir genutzt, um die dramatische Kosequenz aufzuzeigen. Jugendliche hatten die Idee vor dem und im Rathausgebäude symbolisch Stofftiere abzulegen.

Daß eine fehlende finanzielle Ausstattung der Bezirke zu Lasten sozialer Projekte und im Endeffekt zu Lasten der Kinder und Jugendlichen geht, kann und darf nicht sein!

Also, stofftiert Euch!

Verbund engagierter Einrichtungen in Treptow Köpenick: Begegnung + CABUWAZI + CAFE / Köpenick + Fairness + Flußbad Gartenstraße + InHouse + KietzKlub + OutReach +ASP Kuhfus + Jugendschiff ReMili + Spielhaus Villa Vif + ASP Waslala + Schulstation u.v.a.m.

===================================
Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut!




Dienstag, 6. März 2012

OnlineBefragung: Keine Zeit für Jugendarbeit!? Veränderte Bedingungen des Heranwachsens als Herausforderungen für die Jugendarbeit


Online Befragung „Keine Zeit für Jugendarbeit!?“ startet am 08.03.2012

Ob G8, Ganztagsschule oder Bachelor- und Masterstudiengänge – das Leben Jugendlicher und die Rahmenbedingungen des Aufwachsens haben sich verändert. Bleibt da noch ausreichend Zeit für die Teilnahme und das ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit? Dieser Frage widmet sich unser Projekt „Keine Zeit für Jugendarbeit!?“ unter Beteiligung der Landesjugendringe.

Am 08.03. startet eine große Online-Befragung, in der untersucht wird, welche Auswirkungen eine zeitliche Verdichtung für die Teilnahme und das ehrenamtliche Engagement von Jugendlichen in der Jugendarbeit hat, und wie Jugendorganisationen (Verbände, Vereine und Initiativen) mit dieser Herausforderung umgehen.

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Mittwoch, 22. Februar 2012

Berlin: Lehrermangel - Der Senat muss sich etwas einfallen lassen

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Schulen sind schon jetzt darauf angewiesen, Lehrer mit schlechten Noten oder sogar mit den falschen Fächern zu nehmen, um irgendwie die Pflichtstunden abzudecken. Und das betrifft ausgerechnet die Schulen in sozialen Brennpunkten, die besonders auf Spitzenkräfte angewiesen sind.


Diese Entwicklung wird nicht zum Stillstand kommen, denn der Lehrermangel in allen Bundesländern wächst und mit ihm die verlockenden Angebote an junge flexible Lehrer aus Berlin. Sie werden also gehen – im großen Stil – und im besten Fall einige Jahre später zurückkommen – als Beamte. Offenkundig muss sich der Senat etwas einfallen lassen. Er muss ein Paket schnüren, das es den angestellten Lehrern leichter macht, in Berlin zu bleiben.


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Der kontinentale Kampf um jeden Lehrer ist entbrannt!


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BZgA und TK stellen das Projekt "Organspende macht Schule" vor


"Ich hab ja schon öfter mein Herz verschenkt, aber bisher war das nie so im wörtlichen Sinne gemeint." Mit diesen Worten wirbt der Hip Hopper Bo Flower, alias Flo Bauer, im Film "Organspende macht Schule" bei den Jugendlichen dafür, sich eine Meinung zum Thema Organspende zu bilden. Er ist das Gesicht der gleichnamigen gemeinsamen Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Techniker Krankenkasse (TK), die heute in Berlin vorgestellt wurde.
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr sagte bit Blick auf das Projekt: "Organspende kann Leben retten. Sie ist ein Akt der Nächstenliebe. Jeder von uns würde bei einer schweren Organerkrankung hoffen, ein neues zu bekommen. Das kann aber nur gelingen, wenn es auch Spender gibt. Ich möchte daher, dass sich möglichst viele auch junge Menschen mit diesem Thema auseinandersetzen. Dass sie eine Entscheidung treffen und diese in einem Organspendeausweis dokumentieren. Eine Entscheidung ohne Druck, auf Grundlage guter Informationsangebote. Dazu sind kreative Information und Aufklärung ein richtiger Weg."



Mit 16 Jahren können Jugendliche selbst entscheiden, ob sie Organspender sein möchten. Bereits mit 14 Jahren können sie sich dagegen aussprechen. "Wir wissen aus unseren Untersuchungen, dass vor allem junge Menschen dem Thema sehr aufgeschlossen gegen-überstehen, wenn sie darauf angesprochen werden. Doch weniger als die Hälfte der 14- bis 25-Jährigen ist gut oder sehr gut über Organspende informiert", erklärt BZgA-Direktorin Professor Dr. Elisabeth Pott. "Um speziell junge Menschen noch besser zu erreichen, haben wir das Gemeinschaftsprojekt mit der Techniker Krankenkasse gestartet. Es ist wichtig, dass Jugendliche verständliche Informationen erhalten, die ihnen Antworten auf ihre Fragen geben. Gut informiert können sie dann auch eine selbstbestimmte Entscheidung treffen."

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Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit: Berufseinstiegsbegleitung in Gefahr!

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Die von der Bundesregierung angekündigte flächendeckende Einführung der Berufseinstiegsbegleitung ist derzeit in weite Ferne gerückt. Nach Informationen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit kann die bestehende Unterstützung für Jugendliche am Übergang von der Schule in den Beruf in den meisten Ländern aktuell nicht weitergeführt werden! Die Verlässlichkeit diser Unterstützung ist damit in Frage gestellt: Funktionierende, über Jahre mühsam aufgebaute Netzwerke mit Schulen, Eltern, Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit und Betrieben wären damit hinfällig, qualifiziertes Personal müsste wieder entlassen werden. Schüler/-innen der kommenden Vorabgangsklassen können zum neuen Schuljahr im Sommer nicht damit rechnen, im Bedarfsfall von einem/r Berufseinstiegsbegleiter/-in betreut zu werden.

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Mittwoch, 18. Januar 2012

Deutsches Kinderhilfswerk: Jugendarbeit darf nicht kaputt gespart werden


Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert von Bund, Ländern und Kommunen eine wesentlich stärkere Unterstützung von Maßnahmen und Einrichtungen der Jugendarbeit.

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert von Bund, Ländern und Kommunen eine wesentlich stärkere Unterstützung von Maßnahmen und Einrichtungen der Jugendarbeit. „Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stagnieren die Ausgaben für die Jugendarbeit in Deutschland auf einem viel zu niedrigen Niveau“, erklärt die Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderhilfswerkes, Dr. Heide-Rose Brückner. „Nach den heute veröffentlichten Zahlen haben Bund, Länder und Kommunen in 2010 rund 1,6 Milliarden Euro für die Jugendarbeit ausgegeben, das sind lediglich 5 Prozent der Gesamtausgaben in der Kinder- und Jugendhilfe. Damit ist die Quote an den Gesamtausgaben erneut gesunken. Diesen Trend müssen wir stoppen, die Jugendarbeit darf nicht kaputt gespart werden. Auch die Jugendarbeit muss als gesamtstaatliche Aufgabe begriffen und entsprechend finanziell unterstützt werden“ so Brückner weiter.

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Quelle: Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe

Montag, 9. Januar 2012

Wettbewerb »Mein Lieblingsbuch«


Passend zur aktuellen Sonderausstellung "Jugendgefährdende Schriften – Von Goethe, Hesse, Grass & Co." fahndet das Grass-Haus bis zum 31.1.2012 nach Büchern, die junge Menschen in Aufruhr versetzen oder versetzt haben.

Nehmen Sie an unserem Wettbewerb teil und schicken Sie uns Ihr Lieblingsbuch zusammen mit einem Beitrag zu, der Ihre Auswahl begründet – sei es ein kurzer Essay, ein Song, ein Bild oder ein Kurzfilm. Zeigen Sie uns, was Sie mit dem Text verbinden, welche Passagen sie zum Heulen, Schmachten oder Rebellieren brachten.

Schicken Sie Ihren Beitrag zusammen mit dem Buch, um das es geht, an das

Günter Grass-Haus
Glockengießerstraße 21
23552 Lübeck

oder bringen Sie beides persönlich vorbei. Die Teilnahme kann sich für Sie gleich doppelt lohnen: Zum einen werden die besten Beiträge bis Mitte April in der Ausstellung gezeigt, zum anderen gibt es einiges zu gewinnen:

1 x E-Reader (Sony PRS-T1)

1 x ZEIT-Abo (½ Jahr)

1 x Cyroline-Gutschein (100 Euro)

3 x Jugend-Abos (Theater Lübeck)

Die Preisverleihung wird im Februar stattfinden. Direkt im Anschluss oder ggf. Mitte April kehrt Ihr Lieblingsbuch wohlbehalten zu Ihnen zurück.

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