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Donnerstag, 28. Juni 2012

Berlin: Alte Fahrräder gesucht!!

Auf dem Gelände der queeren Wagenburg „Schwarzer Kanal“ (Kiefholzstrasse in Treptow) gibt es eine Fahrradwerkstatt bikeaidberlin.blogspot.de Dort können Flüchtlinge aus Berlin und Brandenburg mit Unterstützung an einem Fahrrad basteln und es dann verkehrstauglich mit Licht, Bremsen etc. kostenlos mitnehmen. Die Räder sorgen neben dem Fahrspaß für mehr Unabhängigkeit, da die Betroffenen zumeist sehr wenig Geld und eher Sachleistungen erhalten.

Neben Geldspenden und tatkräftiger Schraubunterstützung fehlt es weiterhin an Fahrrädern und Ersatzteilen.

Wenn ihr also was habt, gebt bitte bescheid!

Donnerstag, 3. Mai 2012

10. Deutscher Seniorentag

„Es liegt in unserer Verantwortung, das längere Leben zu einem Gewinn für alle zu machen.“ Bundespräsident Gauck eröffnet den 10. Deutschen Seniorentag

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Dienstag, 1. Mai 2012

das ist ne idee: der hartzer roller


Nachdem ich von 2004 bis 2006 für die Beratung von Alg-II-EmpfängerInnen als Angestellter des Arbeitslosenverbands bezahlt wurde, flossen dann keine Projektmittel mehr. Statt darauf zu warten, dass irgendwann wieder etwas bewilligt würde, wovon man etwas für meine Arbeit abzwacken könnte, habe ich mich 2007 in Absprache mit meinem Jobcenter selbständig gemacht.

Die nötigsten Anschaffungen habe ich damals selbst vorgeschossen. Alles bis hin zum eigentlichen "Hartzer Roller", meinem motorisierten Dreirad, das mich dann zum wirklich mobilen Berater macht, ist also komplett eigenfinanziert. Das Jobcenter beteiligte sich mit Einstiegsgeld.

Solange ich vom Hartzer Roller nicht meinen ganzen Lebensunterhalt bestreiten konnte, blieb ich also - wie es eine Beratungskundin mal sehr treffend sagte - "einer von uns". Ich verdiente mit dem Hartzer Roller so gut es ging, und der Staat stockte mit Alg II auf, bis es reichte.

Das war formal kommerziell und tatsächlich nicht besonders lukrativ. Aber ich konnte immer damit leben.
2011 wurde ich etwas überraschend, aber durchaus glücklich, verrentet. Seitdem ist der Hartzer Roller ein Verein und ich bin ehrenamtlich arbeitender Ruheständler. So kanns gehen...

Da meine Rente (hier bleibe ich "einer von uns") sehr bescheiden ist, übernimmt den aufstockenden Part jetzt das Sozialamt Lichtenberg. Auch dafür besten Dank.

Sie sehen, dass der formale Status des Hartzer Rollers immer wieder verändert wird. Die Kernaufgabe aber - die Beratung zu Hartz IV - war und ist in jedem Aggregatszustand gewährleistet.

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Freitag, 30. März 2012

Aktionen gegen Homo- und Transphobie gesucht


Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und das Magazin "blu" rufen dazu auf, vor oder am 17. Mai 2012 in Deutschland Aktionen rund um den internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie auszurichten.

Die besten fünf Ideen für Schulen, am Arbeitsplatz oder in der Öffentlichkeit werden mit bis zu 800 Euro gefördert.

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!!! Das Datum muss man den Jüngeren bzw. den Nicht-Schwulen erklären: 17. Mai > 17.5. > 175 > § 175 = der alte Paragraf, der ursprünglich männliche (nicht weibliche!) Homosexualität verbot. Später reglementierte ab Volljährigkeit. Die Opfer sind bis heute nicht rehabilitiert. !!! 
Thomas Braun, Bloggonaut dieser Bloggosphäre

Quelle: jugendhilfeportal.de

Mittwoch, 22. Februar 2012

BZgA und TK stellen das Projekt "Organspende macht Schule" vor


"Ich hab ja schon öfter mein Herz verschenkt, aber bisher war das nie so im wörtlichen Sinne gemeint." Mit diesen Worten wirbt der Hip Hopper Bo Flower, alias Flo Bauer, im Film "Organspende macht Schule" bei den Jugendlichen dafür, sich eine Meinung zum Thema Organspende zu bilden. Er ist das Gesicht der gleichnamigen gemeinsamen Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Techniker Krankenkasse (TK), die heute in Berlin vorgestellt wurde.
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr sagte bit Blick auf das Projekt: "Organspende kann Leben retten. Sie ist ein Akt der Nächstenliebe. Jeder von uns würde bei einer schweren Organerkrankung hoffen, ein neues zu bekommen. Das kann aber nur gelingen, wenn es auch Spender gibt. Ich möchte daher, dass sich möglichst viele auch junge Menschen mit diesem Thema auseinandersetzen. Dass sie eine Entscheidung treffen und diese in einem Organspendeausweis dokumentieren. Eine Entscheidung ohne Druck, auf Grundlage guter Informationsangebote. Dazu sind kreative Information und Aufklärung ein richtiger Weg."



Mit 16 Jahren können Jugendliche selbst entscheiden, ob sie Organspender sein möchten. Bereits mit 14 Jahren können sie sich dagegen aussprechen. "Wir wissen aus unseren Untersuchungen, dass vor allem junge Menschen dem Thema sehr aufgeschlossen gegen-überstehen, wenn sie darauf angesprochen werden. Doch weniger als die Hälfte der 14- bis 25-Jährigen ist gut oder sehr gut über Organspende informiert", erklärt BZgA-Direktorin Professor Dr. Elisabeth Pott. "Um speziell junge Menschen noch besser zu erreichen, haben wir das Gemeinschaftsprojekt mit der Techniker Krankenkasse gestartet. Es ist wichtig, dass Jugendliche verständliche Informationen erhalten, die ihnen Antworten auf ihre Fragen geben. Gut informiert können sie dann auch eine selbstbestimmte Entscheidung treffen."

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