Mittwoch, 28. November 2012

Bayern: Weiterbildung zur pädagogischen Fachkraft für berufserfahrene Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger sowie Quereinsteiger

Im Rahmen der Initiative „Ergänzungskräfte zu Fachkräften“ können sich berufserfahrene Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger sowie Quereinsteiger über Zertifikatskurse bzw. Vorbereitungslehrgänge auf die Externenprüfung an Fachakademien für Sozialpädagogik zu pädagogischen Fachkräften weiterbilden. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entstehen nur geringe Kosten (250 €). Die Projektträger erhalten eine Förderung von bis zu 60.000 € pro Kurs.

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Quelle_ Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

Regierung soll Armutsbericht geschönt haben

Die Bundesregierung hat ihren Armuts- und Reichtumsbericht in einigen Passagen offenbar entschärft. Die überarbeitete Fassung vom 21. November unterscheide sich deutlich von einem Entwurf von Mitte September, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".
Die Aussage "Die Privatvermögen in Deutschland sind sehr ungleich verteilt" ist demnach in dem jüngsten Dokument nicht mehr enthalten. Auch Aussagen zur Lohnentwicklung fehlten. So hatte in der ersten Variante noch gestanden, dass "die Lohnentwicklung im oberen Bereich positiv steigend war", die unteren Löhne in den vergangenen zehn Jahren aber "preisbereinigt gesunken" seien.
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Auch Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold kritisierte den Umgang der Regierung mit dem Armutsbericht: "Wenn die Bundesregierung es für einen ganz normalen Vorgang hält, die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland zu leugnen, ist sie nicht mehr ganz normal." Heinold warf der Regierung ein "gestörtes Verhältnis zur Wirklichkeit" vor.
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Quelle_ tagesschau.de

Samstag, 24. November 2012

WeltAidsTag 2012


Kältebusse

Hier die Infos aus dem Stern vom letzten Winter. Vielleicht sind die Infos noch aktuell. Zur Not 112 wählen, also Sanität.


Achtung In Städten, die keine speziellen Notdienste eingerichtet haben, sollten Bürger notfalls bitte immer die 112 oder 110 anrufen. Und das gilt natürlich auch, wenn Sie unter den angegebenen Rufnummern niemanden erreichen.

Berlin: 0178-5235838

Sobald es draußen gefährlich kalt wird, schickt die Berliner Stadtmission ihren Kältebus los, der nach Obdachlosen Ausschau hält. Die Mitarbeiter versorgen die Obdachlosen mit heißen Getränken, einem warmen Schlafsack - oder sie organisieren ein Notquartier oder medizinische Hilfe.
Bürger, die einem Obdachlosen helfen wollen, erreichen den Notfallbus von 21 bis 3 Uhr unter 0178-5235838.

Frankfurt: 069-431414

Der Frankfurter Verein für soziale Heimstätten betreibt in Zusammenarbeit mit der Stadt einen Kältebus. Der Bus ist täglich von 21 Uhr bis fünf Uhr im Einsatz und ist unter der 069-431414 erreichbar.

Hannover

In Hannover ist der Kältebus der Johanniter zweimal in der Woche im Einsatz. Sie versorgen Obdachlose mit warmem Essen und zusätzlicher Kleidung. Der Bus fährt eine feste Route ab. Die drei Stationen werden immer zur selben Zeit angefahren.
Eine Rufnummer, unter der Bürger den Kältebus erreichen, gibt es nicht. Aber: Wer einem Obdachlosen in Not helfen möchte, sollte - wie auch in allen anderen Städten - notfalls bitte immer die 112 oder 110 anrufen.

Hamburg

Der Hamburger Mitternachtsbus fährt täglich eine feste Route mit 20 Halten ab. Im Internet kursiert eine Telefonnummer der Diakonie, die allerdings nicht für den Bus gilt. An Bord gibt es kein Telefon, die angegebene Nummer ist nachts nichts erreichbar.

Köln: 0221-441026

In Köln gibt es keinen Kältebus, allerdings wurde in diesem Winter ein Not-Telefon eingerichtet, das rund um die Uhr erreichbar ist. Wer also nachts Obdachlose bemerkt, die im Freien schlafen, sollte unter der 0221-441026 anrufen.

Krefeld: 0163-1452811

Der Kältebus der Obdachlosenhilfe linker Niederrhein sucht nachts nach hilflosen Wohnungslosen, die nicht mehr aus eigener Kraft eine Notübernachtung aufsuchen können. Wer einem Obdachlosen helfen möchte, erreicht den Kältebus rund um die Uhr unter 0163-1452811.

Mainz: 0172-6128282

In Mainz betreibt die Obdachlosen-Intitiative "Die Platte" einen Kältebus und ein Info-Notruftelefon. Der Kältebus verteilt Schlafsäcke, Isoliermatten und Winterbekleidung. Bei Bedarf werden betroffene Frauen und Männer in die umliegenden Krankenhäuser zur medizinischen Versorgung gefahren.
Bürger erreichen das Notruftelefon und den Kältebus rund um die Uhr unter der Nummer: 0172-6128282.

München

Wie in anderen Städten gibt es in München auch ausreichend Schlafmöglichkeiten für Obdachlose, ein Kältebus oder ein Not-Telefon wurden nicht eingerichtet. Hier gilt, wie auch in allen anderen Städten: Notfalls bitte immer die 112 oder 110 anrufen.

Rostock: 0381-697382

Mitarbeiter der Obdachlosenhilfe Rostock fahren bei kaltem Wetter die Treffpunkte der Obdachlosen ab, um nach dem Rechten zu sehen. Ihr Büro ist täglich rund um die Uhr unter der 0381-697382 erreichbar.

Stuttgart

In Stuttgart fährt bei eisigen Temperaturen ein Kältebus abends bis Mitternacht durch die Stadt, um den Obdachlosen Hilfe anzubieten. Die Sozialarbeiter geben bei Bedarf Mützen, Handschuhe, Decken, Schlafsäcke und warme Getränke aus.
Bürger können den Kältebus direkt nicht erreichen. Wer einem Obdachlosen in Not helfen möchte, sollte - wie auch in allen anderen Städten - notfalls bitte immer die 112 oder 110 anrufen.

Mindestlohn / Entsendegesetz in der Weiterbilung

In der Weiterbildung gilt seit August der Mindestlohn, wenn es um Massnahmen nach SGB II und SGB III geht. Dieser Mindestlohn wird bisher nicht oder rudimentär umgesetzt.

"Was droht den Betrieben, die den Mindestlohn nicht 

zahlen?

Im Arbeitnehmer-Entsendegesetz sind Bußgeldvorschriften aufgezählt, die bei Verstößen gegen Vorschriften des AEntG greifen. Verstöße begeht beispielsweise, wer
  • den Mindestlohn nicht gewährt,
  • Aufzeichnungen über Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit des Arbeitnehmers nicht, nicht richtig oder nicht vollständig erstellt oder nicht oder nicht für mindestens zwei Jahre aufbewahrt,
  • prüfungsfähige Unterlagen nicht in Deutschland für längstens zwei Jahre in deutscher Sprache, auf Verlangen der Prüfbehörde auch am Ort der Beschäftigung, bei Bauleistungen auf der Baustelle, bereithält,
  • das Betreten eines Grundstücks oder Geschäftsraums nicht duldet,
  • eine Prüfung nicht duldet oder bei einer Prüfung nicht mitwirkt.
Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu fünfhunderttausend Euro geahndet werden."

Wo kann ich Verstösse melden? Hier_

Dienstag, 20. November 2012

Gericht lockert Streikverbot für Kirchenmitarbeiter

Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen dürfen streiken - allerdings nur unter bestimmten Umständen. Das hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt entschieden. Damit geht ein jahrelanger Streit zwischen Gewerkschaften und Kirchen vorerst zu Ende.

!! Endlich !!

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Quelle_ spiegel.de_

Montag, 19. November 2012

wieder da...eigentlich waren wir nie weg...

sondern einfach zuviel beruflich unterwegs.

es wird weiterhin neues aus der sozialpädagogischen welt geben.

thomas w. braun
bloggonaut dieser bloggosphäre

Montag, 17. September 2012

Anzahl der männlichen Fachkräfte in hessischen Kitas steigt

Die Zahl der männlichen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen ist in Hessen gestiegen. Das erklärte der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner. Der Anteil männlicher Fachkräfte lag im Jahr 2011 bei rund 5,3 Prozent. Damit liege Hessen deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von rund 3,5 Prozent.

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Quelle: jugendhilfeportal

Dienstag, 28. August 2012

Buchtipp: Sabine Asgodom - So coache ich

Brandenburg strebt nach rechtssicheren Hartz IV-Bescheiden

Na denn mann tau...

Brandenburgs Sozialminister Günter Baaske (SPD) will die Zahl der Gerichtsverfahren um Hartz-IV-Bezüge durch rechtssichere Bescheide verringern.

Baaske sagte am Montag, seine Behörde wolle künftig die Bescheide gerichtsfest und verständlich formulieren und habe dazu eine Arbeitsgruppe aus Experten gebildet. Ziel sei es, die Sozialgerichte zu entlasten. 

In der Arbeitsgruppe arbeiteten Vertreter der Gerichte, der Bundesagentur für Arbeit sowie der Jobcenter und Kommunen. Sie sollen Baaske zufolge die Probleme bei der Ausstellung der Bescheide analysieren und Verbesserungsvorschläge machen. 

In Brandenburg wurden laut Baaske im vergangenen Jahr etwa eine Million Hartz IV-Bescheide ausgestellt. Dagegen habe es 38.000 Widersprüche und anschließend fast 10.000 Klagen gegeben.


Quelle: rbb-online.de

Erzieher haben stressigsten Job in Deutschland

Erzieher haben ein deutlich höheres Gesundheitsrisiko als andere Berufsgruppen. Das geht aus einer Anfrage der Linken an die Bundesregierung hervor, die der "Welt” vorliegt.

Wir leben noch

Momentan - mitten im Sommer - sind wir beruflich sehr gut eingespannt.

Das Blog wird aber weiter gepflegt.

Thomas W. Braun
Bloggonaut dieser Bloggosphäre

Donnerstag, 19. Juli 2012

Deja vu: Kita-Erzieherinnen dringend gesucht

Ach ja: alle paar Wochen das alte Thema...

Hier der erste Absatz des Artikels vom NDR:

In einem Jahr hat jedes Kind in Deutschland ab dem ersten Geburtstag einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz. Doch die Kitas sind darauf nicht vorbereitet. Es mangelt vor allem an einem: Erziehern und Erzieherinnen. Das zeigt der "Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme" der Bertelsmann Stiftung. Demnach fehlen in den kommenden Jahren 15.000 Fachkräfte. Verschärft wird die Situation, weil fast zwei Drittel der Erzieherinnen in Teilzeit arbeiten. Das kritisiert die Studie. Der Anteil von Vollzeitkräften müsse dringend erhöht werden.

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Quelle: ndr.de

Studie: Massive Mängel bei Familienhilfe in Hamburg

Die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter der Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD) in Hamburg ist so gravierend hoch, dass eine qualifizierte Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung kaum möglich ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Universität Koblenz, die dem Hamburg Journal und NDR 90,3 vorliegt. In einigen Abteilungen könnten nur noch Notfälle bearbeitet werden, sagte eine ASD-Mitarbeitern im Bezirk Nord. Grundlage des Berichts, der von der Hamburger Sozialbehörde in Auftrag gegeben wurde, sind unter anderem 63 Gespräche mit Mitarbeitern in allen ASD-Dienststellen.

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Quelle: ndr.de

Ferienprogramm Kinder- und Jugendhaus Immenweg / Berlin

23.07.2012 bis zum 03.08.2012

Infos hier...

Dienstag, 10. Juli 2012

Erzieher: Zwangsumschulung von Hartz-IV-Beziehern oder effektive Eingliederung in den Arbeitsmarkt?

Die Bundesagentur für Arbeit will 5.000 Arbeitslose zu Erziehern ausbilden, um den Mangel an Personal zu decken. Kindergärten hingegen befürchten die Senkung von Qualitätsstandards.


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Quelle: zdf.de

Samstag, 7. Juli 2012

Weg frei für Mindestlohn in der Weiterbildung

Das Bundeskabinett hat einem Verordnungsentwurf von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zugestimmt, der einen allgemeinverbindlichen Mindestlohn für pädagogisches Personal in der Weiterbildungsbranche vorsieht. „Das ist eine gute Nachricht für die rund 26.000 Beschäftigten“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Petra Gerstenkorn. „Damit ist der Weg frei, um flächendeckend tarifliche Mindeststandards zu etablieren und das Lohndumping in der Aus- und Weiterbildungsbranche zu stoppen.“

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Siehe auch "Handzettel zum Mindestlohn" - Link auf der verdi-Seite rechts oben.

Quelle: verdi.de

Donnerstag, 28. Juni 2012

DGB fordert Ausbau der Kindertagesstätten statt Betreuungsgeld

Der DGB fordert die Bundesregierung auf, die Mittel für das Betreuungsgeld lieber in den weiteren Ausbau der Betreuungsinfrastruktur und die noch benötigten 25.000 Erzieherinnen- und Erzieherstellen zu investieren.

Anlässlich der 1. Lesung zur Einführung eines Betreuungsgeldes erklärte Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende am Donnerstag in Berlin:

„Die Bundesregierung sollte einsehen, dass sie mit dem Betreuungsgeld im politischen Abseits steht. Experten und Bevölkerung lehnen dieses Vorhaben gleichermaßen ab und fast jeder hat die Argumente verstanden, warum die Einführung dieser Geldleistung aus arbeitsmarkt-, bildungs- und gleichstellungspolitischer Sicht falsch ist. Es ist zu wünschen, dass diese Argumente auch bei den Abgeordneten der Regierungsfraktionen ankommen. Dann könnte die Bundesregierung die zusätzlichen Mittel in den weiteren Ausbau der Betreuungsinfrastruktur und die noch benötigten 25.000 Erzieherinnen- und Erzieherstellen investieren.“

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Quelle: jugendhilfeportal.de

Berlin: Alte Fahrräder gesucht!!

Auf dem Gelände der queeren Wagenburg „Schwarzer Kanal“ (Kiefholzstrasse in Treptow) gibt es eine Fahrradwerkstatt bikeaidberlin.blogspot.de Dort können Flüchtlinge aus Berlin und Brandenburg mit Unterstützung an einem Fahrrad basteln und es dann verkehrstauglich mit Licht, Bremsen etc. kostenlos mitnehmen. Die Räder sorgen neben dem Fahrspaß für mehr Unabhängigkeit, da die Betroffenen zumeist sehr wenig Geld und eher Sachleistungen erhalten.

Neben Geldspenden und tatkräftiger Schraubunterstützung fehlt es weiterhin an Fahrrädern und Ersatzteilen.

Wenn ihr also was habt, gebt bitte bescheid!

Gebührenfreies Führungszeugnis für alle ehrenamtlich Tätigen

Wer für ehrenamtliche Tätigkeit in einer gemeinnützigen oder vergleichbaren Einrichtung ein Führungszeugnis benötigt, erhält dieses künftig grundsätzlich gebührenfrei.
Anders als bisher wird das Bundesamt für Justiz auch dort von einer Gebühr generell absehen, wo ehrenamtlich Engagierte eine Aufwandsentschädigung erhalten. Das teilte der Präsident des Bundesamts für Justiz, Heinz-Josef Friehe, in Bonn mit.

Bisher wurde keine Gebührenfreiheit gewährt, wenn Ehrenamtler für ihre Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung erhielten. Friehe: „Zahlreiche ehrenamtlich Tätige, vor allem aber auch Sportvereine, karitative Einrichtungen, Träger von sozialen Projekten, in denen Ehrenamtler mitwirken, haben es kritisiert, dass der Erhalt einer Aufwandsentschädigung die Gebührenbefreiung ausschloss. Oftmals sind solche Aufwandsentschädigungen ohnehin gering. Daher werden Führungszeugnisse, die für ehrenamtliche Tätigkeit benötigt werden, generell von der Gebührenerhebung ausgenommen. Auf diese Weise kann das Bundesamt für Justiz einen Beitrag zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements leisten.“

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Quelle: jugendhilfeportal.de