Montag, 17. September 2012

Anzahl der männlichen Fachkräfte in hessischen Kitas steigt

Die Zahl der männlichen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen ist in Hessen gestiegen. Das erklärte der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner. Der Anteil männlicher Fachkräfte lag im Jahr 2011 bei rund 5,3 Prozent. Damit liege Hessen deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von rund 3,5 Prozent.

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Quelle: jugendhilfeportal

Dienstag, 28. August 2012

Buchtipp: Sabine Asgodom - So coache ich

Brandenburg strebt nach rechtssicheren Hartz IV-Bescheiden

Na denn mann tau...

Brandenburgs Sozialminister Günter Baaske (SPD) will die Zahl der Gerichtsverfahren um Hartz-IV-Bezüge durch rechtssichere Bescheide verringern.

Baaske sagte am Montag, seine Behörde wolle künftig die Bescheide gerichtsfest und verständlich formulieren und habe dazu eine Arbeitsgruppe aus Experten gebildet. Ziel sei es, die Sozialgerichte zu entlasten. 

In der Arbeitsgruppe arbeiteten Vertreter der Gerichte, der Bundesagentur für Arbeit sowie der Jobcenter und Kommunen. Sie sollen Baaske zufolge die Probleme bei der Ausstellung der Bescheide analysieren und Verbesserungsvorschläge machen. 

In Brandenburg wurden laut Baaske im vergangenen Jahr etwa eine Million Hartz IV-Bescheide ausgestellt. Dagegen habe es 38.000 Widersprüche und anschließend fast 10.000 Klagen gegeben.


Quelle: rbb-online.de

Erzieher haben stressigsten Job in Deutschland

Erzieher haben ein deutlich höheres Gesundheitsrisiko als andere Berufsgruppen. Das geht aus einer Anfrage der Linken an die Bundesregierung hervor, die der "Welt” vorliegt.

Wir leben noch

Momentan - mitten im Sommer - sind wir beruflich sehr gut eingespannt.

Das Blog wird aber weiter gepflegt.

Thomas W. Braun
Bloggonaut dieser Bloggosphäre

Donnerstag, 19. Juli 2012

Deja vu: Kita-Erzieherinnen dringend gesucht

Ach ja: alle paar Wochen das alte Thema...

Hier der erste Absatz des Artikels vom NDR:

In einem Jahr hat jedes Kind in Deutschland ab dem ersten Geburtstag einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz. Doch die Kitas sind darauf nicht vorbereitet. Es mangelt vor allem an einem: Erziehern und Erzieherinnen. Das zeigt der "Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme" der Bertelsmann Stiftung. Demnach fehlen in den kommenden Jahren 15.000 Fachkräfte. Verschärft wird die Situation, weil fast zwei Drittel der Erzieherinnen in Teilzeit arbeiten. Das kritisiert die Studie. Der Anteil von Vollzeitkräften müsse dringend erhöht werden.

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Quelle: ndr.de

Studie: Massive Mängel bei Familienhilfe in Hamburg

Die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter der Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD) in Hamburg ist so gravierend hoch, dass eine qualifizierte Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung kaum möglich ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Universität Koblenz, die dem Hamburg Journal und NDR 90,3 vorliegt. In einigen Abteilungen könnten nur noch Notfälle bearbeitet werden, sagte eine ASD-Mitarbeitern im Bezirk Nord. Grundlage des Berichts, der von der Hamburger Sozialbehörde in Auftrag gegeben wurde, sind unter anderem 63 Gespräche mit Mitarbeitern in allen ASD-Dienststellen.

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Quelle: ndr.de

Ferienprogramm Kinder- und Jugendhaus Immenweg / Berlin

23.07.2012 bis zum 03.08.2012

Infos hier...

Dienstag, 10. Juli 2012

Erzieher: Zwangsumschulung von Hartz-IV-Beziehern oder effektive Eingliederung in den Arbeitsmarkt?

Die Bundesagentur für Arbeit will 5.000 Arbeitslose zu Erziehern ausbilden, um den Mangel an Personal zu decken. Kindergärten hingegen befürchten die Senkung von Qualitätsstandards.


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Quelle: zdf.de

Samstag, 7. Juli 2012

Weg frei für Mindestlohn in der Weiterbildung

Das Bundeskabinett hat einem Verordnungsentwurf von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zugestimmt, der einen allgemeinverbindlichen Mindestlohn für pädagogisches Personal in der Weiterbildungsbranche vorsieht. „Das ist eine gute Nachricht für die rund 26.000 Beschäftigten“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Petra Gerstenkorn. „Damit ist der Weg frei, um flächendeckend tarifliche Mindeststandards zu etablieren und das Lohndumping in der Aus- und Weiterbildungsbranche zu stoppen.“

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Siehe auch "Handzettel zum Mindestlohn" - Link auf der verdi-Seite rechts oben.

Quelle: verdi.de

Donnerstag, 28. Juni 2012

DGB fordert Ausbau der Kindertagesstätten statt Betreuungsgeld

Der DGB fordert die Bundesregierung auf, die Mittel für das Betreuungsgeld lieber in den weiteren Ausbau der Betreuungsinfrastruktur und die noch benötigten 25.000 Erzieherinnen- und Erzieherstellen zu investieren.

Anlässlich der 1. Lesung zur Einführung eines Betreuungsgeldes erklärte Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende am Donnerstag in Berlin:

„Die Bundesregierung sollte einsehen, dass sie mit dem Betreuungsgeld im politischen Abseits steht. Experten und Bevölkerung lehnen dieses Vorhaben gleichermaßen ab und fast jeder hat die Argumente verstanden, warum die Einführung dieser Geldleistung aus arbeitsmarkt-, bildungs- und gleichstellungspolitischer Sicht falsch ist. Es ist zu wünschen, dass diese Argumente auch bei den Abgeordneten der Regierungsfraktionen ankommen. Dann könnte die Bundesregierung die zusätzlichen Mittel in den weiteren Ausbau der Betreuungsinfrastruktur und die noch benötigten 25.000 Erzieherinnen- und Erzieherstellen investieren.“

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Quelle: jugendhilfeportal.de

Berlin: Alte Fahrräder gesucht!!

Auf dem Gelände der queeren Wagenburg „Schwarzer Kanal“ (Kiefholzstrasse in Treptow) gibt es eine Fahrradwerkstatt bikeaidberlin.blogspot.de Dort können Flüchtlinge aus Berlin und Brandenburg mit Unterstützung an einem Fahrrad basteln und es dann verkehrstauglich mit Licht, Bremsen etc. kostenlos mitnehmen. Die Räder sorgen neben dem Fahrspaß für mehr Unabhängigkeit, da die Betroffenen zumeist sehr wenig Geld und eher Sachleistungen erhalten.

Neben Geldspenden und tatkräftiger Schraubunterstützung fehlt es weiterhin an Fahrrädern und Ersatzteilen.

Wenn ihr also was habt, gebt bitte bescheid!

Gebührenfreies Führungszeugnis für alle ehrenamtlich Tätigen

Wer für ehrenamtliche Tätigkeit in einer gemeinnützigen oder vergleichbaren Einrichtung ein Führungszeugnis benötigt, erhält dieses künftig grundsätzlich gebührenfrei.
Anders als bisher wird das Bundesamt für Justiz auch dort von einer Gebühr generell absehen, wo ehrenamtlich Engagierte eine Aufwandsentschädigung erhalten. Das teilte der Präsident des Bundesamts für Justiz, Heinz-Josef Friehe, in Bonn mit.

Bisher wurde keine Gebührenfreiheit gewährt, wenn Ehrenamtler für ihre Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung erhielten. Friehe: „Zahlreiche ehrenamtlich Tätige, vor allem aber auch Sportvereine, karitative Einrichtungen, Träger von sozialen Projekten, in denen Ehrenamtler mitwirken, haben es kritisiert, dass der Erhalt einer Aufwandsentschädigung die Gebührenbefreiung ausschloss. Oftmals sind solche Aufwandsentschädigungen ohnehin gering. Daher werden Führungszeugnisse, die für ehrenamtliche Tätigkeit benötigt werden, generell von der Gebührenerhebung ausgenommen. Auf diese Weise kann das Bundesamt für Justiz einen Beitrag zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements leisten.“

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Quelle: jugendhilfeportal.de

Dienstag, 26. Juni 2012

Mittwoch, 13. Juni 2012

Berlin braucht jährlich mehr als 1400 Erzieher

Berlin braucht für den Krippenausbau bis 2015 jedes Jahr zwischen rund 1440 und 1880 neue Erzieher. Rund 19 000 zusätzliche Kita-Plätze sollen in den kommenden Jahren entstehen - allein dafür müssen jährlich zwischen 500 und 800 Pädagogen gefunden werden, wie aus einer Antwort der Bildungsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage hervorgeht. Weil ältere Erzieher aus dem Dienst ausscheiden, kommen noch einmal 600 dazu. Im vergangenen Schuljahr haben den Angaben zufolge aber nicht einmal 1200 Erzieher in Berlin ihren Abschluss gemacht. Derzeit würden an den Fachschulen 5995 Sozialpädagogen ausgebildet.
 
Die Bildungsgewerkschaft GEW hatte Berlin zuletzt einen Erzieher-Engpass vorhergesagt. Nur zwei Drittel der ausgebildeten Sozialpädagogen wolle wirklich in einer Kita arbeiten, zudem verlasse ein Teil das Bundesland. Der Senat hatte ein Quereinsteiger-Modell ins Leben gerufen, bei dem Handwerker, Sanitäter oder Akademiker zu Kita-Erziehern ausgebildet werden.

Quelle: berlin.de

Kita-Ausbau: Kein Platz für die Kleinen?

Sahra, Linus und Hannah wissen es noch nicht - doch sie können sich glücklich schätzen: Denn in ihrem Heimatort Garbsen bei Hannover haben sie einen der raren Krippenplätze ergattert. Während in Mecklenburg-Vorpommern im März 2011 fast 52 Prozent der Kinder unter drei Jahren eine Krippe besuchten, waren es in Hamburg nur gut 32 Prozent und in Schleswig-Holstein knapp 22. Schlusslicht im Norden ist jedoch Niedersachsen: Hier gab es zum Stichtag sogar nur Krippenplätze für gut 19 Prozent der unter Dreijährigen.

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Quelle: ndr.de

Montag, 11. Juni 2012

nochn museumstipp. dieses mal hamburg: EROTIC ART MUSEUM

hier...

Moskauer Bezirksgericht verbietet CSD für 100 Jahre


Die CSD-Organisatoren in Moskau meinten eine Gesetzeslücke nutzen zu können und beantragten die CSDs bis zum Jahr 2112.
Nach der erwarteten Ablehnung durch die Stadtverwaltung hat jedoch nun das Bezirksgericht das Verbot bestätigt.
Die Organisatoren werden aber nicht klein beigeben und wollen bis nach Straßburg zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gehen.

Verhütungsmuseum: Spiegel einer verdrängten Vergangenheit




Es ist ein Pionierprojekt der sexuellen Aufklärung. Das Wiener Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch feiert sein fünfjähriges Bestehen. Entstanden trotz Widrigkeiten ist es ein  gegenwärtiger Spiegel einer oft verdrängten Vergangenheit.

Dass 1.500 Objekte in diesem Museum ausgestellt sind, sieht man nicht. Das liegt an der Natur der Sache. Auch altertümliche Methoden der Verhütung wie Diaphragmen sind klein. Die Pille als modernes und weit effektiveres Pendant sowieso. Auch eine Kondomverpackung nimmt nicht viel Platz in Anspruch. Eine Fahrradspeiche oder ein Plastikröhrchen kann man leicht übersehen. Utensilien von Schwangerschaftsabbrüchen, die in Österreich bis 1975 Usus waren. In Teilen der Welt müssen Frauen bis heute damit Vorlieb nehmen. In vielen Staaten ist Abtreibung strengstens verboten. Wozu das führt, zeigen Zeitungsartikel in den Vitrinen der beiden Räume: 15-Jährige bei Abtreibung gestorben, lautet eine Überschrift aus den 70ern.

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Quelle: Humanistischer Pressedienst