Zwei Jahre nach der sogenannten "Maserati-Affäre" verhandelt das
Berliner Arbeitsgericht am Dienstag über eine Kündigungsschutzklage des
einstigen Chefs der Treberhilfe, Harald Ehlert.
Nach Angaben eines Gerichtssprechers will Ehlert seine Kündigung durch die Neue Treberhilfe für unwirksam erklären lassen.
Die
alte Treberhilfe musste im vergangenen Jahr Insolvenz anmelden und
hatte ihre Arbeit eingestellt. Zum 1. Dezember übernahm der Evangelische
Diakonieverein Zehlendorf die Gesellschaft mit den noch verbliebenen
rund 100 Mitarbeitern. Der Verein schickte Ehlert die Kündigung, gegen
die sich der einstige Geschäftsführer nun wehrt.
Ehlert hatte
als Chef des Sozialunternehmens massive öffentliche Kritik auf sich
gezogen. Er bekam nicht nur ein sehr hohes Gehalt, sondern nutzte auch
einen Maserati als Dienstwagen. Er war daraufhin als Geschäftsführer der
Treberhilfe zurückgetreten, blieb aber als Gesellschafter
Miteigentümer. Außerdem soll er auch Angestellter geblieben sein.
Quelle: rbb-online.de
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