Dienstag, 24. Januar 2012

Ex-Treberhilfechef klagt gegen Kündigung - Er kanns nicht lassen

Zwei Jahre nach der sogenannten "Maserati-Affäre" verhandelt das Berliner Arbeitsgericht am Dienstag über eine Kündigungsschutzklage des einstigen Chefs der Treberhilfe, Harald Ehlert.

Nach Angaben eines Gerichtssprechers will Ehlert seine Kündigung durch die Neue Treberhilfe für unwirksam erklären lassen.

Die alte Treberhilfe musste im vergangenen Jahr Insolvenz anmelden und hatte ihre Arbeit eingestellt. Zum 1. Dezember übernahm der Evangelische Diakonieverein Zehlendorf die Gesellschaft mit den noch verbliebenen rund 100 Mitarbeitern. Der Verein schickte Ehlert die Kündigung, gegen die sich der einstige Geschäftsführer nun wehrt.

Ehlert hatte als Chef des Sozialunternehmens massive öffentliche Kritik auf sich gezogen. Er bekam nicht nur ein sehr hohes Gehalt, sondern nutzte auch einen Maserati als Dienstwagen. Er war daraufhin als Geschäftsführer der Treberhilfe zurückgetreten, blieb aber als Gesellschafter Miteigentümer. Außerdem soll er auch Angestellter geblieben sein.

Quelle: rbb-online.de

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