Die Dresdner Wohnungslosenhilfe der Diakonie hat 2011 so viele Menschen
beraten wie nie zuvor in den 20 Jahren ihres Bestehens. Insgesamt kamen
im vergangenen Jahr 1.025 Personen. Im Jahre 2010 waren es 992
Hilfesuchende, sagte der Leiter der diakonischen Einrichtung
"Niklashof", Michael Schulz, am Dienstag in Dresden.
Am stärksten vertreten seien junge Menschen zwischen 21 und 30 Jahren
(33,7 Prozent). Als mögliche Gründe dafür nannte Schulz die veränderte
Gesetzgebung mit härteren Sanktionen für Hartz IV-Empfänger unter 25
Jahren. Häufigste Ursachen des Beratungsbedarfs seien Mietschulen oder
ein zerrüttetes Elternhaus.
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Quelle: ev. Pressedienst Landesdienst Ost
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